Ein Leben mitten im wunderschönen Salzkammergut ohne Sorgen und Existenzängste. Diesem Privileg und der damit verbundenen sozialen Verantwortung als nachhaltiges Unternehmen sind wir uns mehr als bewusst. Der Anspruch unserer Umwelt, unseren Mitmenschen und der Gesellschaft etwas zurückzugeben, ist daher in den vergangenen Jahren auch exponentiell zum Wachstum von Rein Natürlich angestiegen.

Seit 10 Jahren unterstützen wir Personen, die Hilfe benötigen und Projekte, die hinter der guten Sache stehen mit Geld- und Sachspenden oder gemeinsamen Aktionen. Von der Teilnahme am WingsforLife Run, Unterstützung von unzähligen Familien in Not aus der Region, Futtermittelspenden für Tierheime bis hin zur Spende von Ziegen, um das Überleben afrikanischer Familien zu sichern, haben wir versucht, in den letzten Jahren unsere Unterstützung so breit wie möglich zu streuen und vor allem dort zu helfen, wo unsere Hilfe am dringendsten benötigt wurde.

Gerne möchten wir euch und vor allem unseren Kunden, die einen wesentlich Beitrag dazu leisten, dass wir sozial unterstützen können, einen Einblick in unsere Projekte aus dem vergangenen Jahr geben.

Coronakrise trifft Huskytraum

Husky im Schnee

Gemeinsam mit ihren 30 Huskys leben Christa und Bernd Spiessberger auf ihrer wunderschönen, in liebevoller Detailarbeit umgebauten Ranch in Ebensee. Von Schlittenfahrten, Wanderungen bis hin zu Erlebnistagen oder sogar Kindergeburtstagen - bei Huskytraum ist so ziemlich alles möglich, was das Herz jedes Huskyfans höher schlagen lässt.

Dass auf der Ranch ein ganz besonders familiäres Flair herrscht, merkt man nach Betreten des 5.000 Quadratmeter großen Geländes recht schnell. Es ist der unermüdliche Einsatz für ihren Huskytraum und der liebevolle Umgang mit den Hunden, die den Besuchern der Huskyfarm Gänsehaut bereiten. Bei Christa und Bernd sind die Hunde keine Arbeitsmaschinen, sondern vollwertige Familienmitglieder, mit denen sie sich auch schon das eine oder andere Mal das Bett teilen.

Zum Leidwesen vieler Huskyfreunde gibts Nachwuchs vom Huskytraum aber nur mehr ganz selten, weil sie es kaum mehr übers Herz bringen die zuckersüßen kleinen Fellknäuel in fremde Hände zu geben. Wenn sich doch ein Wurf ankündigt, werden die Welpen von der Huskymama im Wohnzimmer aufgezogen und anschließend nur an ausgewählte Plätze vergeben. Viel zu groß ist das Leid für die Tiere, wenn sie nach einigen Monaten in Familien mangels Hundeerfahrung im Tierheim landen. Genau diese Tiere, speziell jene aus besonderen Notsituationen, die schlecht oder gar nicht sozialisiert sind, werden nämlich regelmäßig ins Rudel vom Huskytraum aufgenommen. Nicht nur, dass sie sich dort schnell eingliedern und toll entwickeln. Unter der sorgsamen Pflege entwickeln sich diese „Problemhunde“ zu wichtigen Rudelmitgliedern und mitunter sogar zu liebevollen Schmusern.

Von zwei Menschen, die immer viel mehr geben als nehmen, erreichte uns vor einigen Monaten dann der Hilferuf.
Mit ihrem Angebot zählt Huskytraum zu den Veranstaltern, die von der aktuellen Corona Pandemie voll erwischt wurden. Mit einer zweimonatigen Unterbrechung im Sommer 2020 können sie nun mehr bereits seit über einem Jahr keine Huskyerlebnisse mehr anbieten und somit auch keine Einnahmen mehr erzielen. Das lange Warten auf staatliche Hilfe und die Aussicht auf einen Totalausfall der Hauptsaison im Winter 2020/21 brachten den Huskytraum im November nach neun Monaten Corona Krise an den Rand der Verzweiflung.

Nach kurzer Beratung im Team haben wir schnell beschlossen, bis auf Weiteres mit einer monatlichen Summe in Form von Futterpatenschaften und der Übernahme anfallender Tierarztkosten für zwei ältere Hunde zu unterstützen, die uns besonders am Herz liegen. Außerdem haben wir mit unserem Team die eine oder andere Aktivität geplant, die 2021 auf der Huskyranch stattfinden wird. Wir freuen uns sehr, dass wir durch unseren Beitrag dazu beitragen können, dass der Huskytraum besser durch diese schwere Zeit kommen kann und können es kaum erwarten, den Fellnasen auch bald wieder einen persönlichen Besuch abzustatten.

Weihnachtswünsche der Wildtiere

Seit fast 10 Jahren führen Gabi und Gerhard Kaar ehrenamtlich den Igelhof Aurachtal, eine anerkannte Wildtierauffangstation in Reindlmühl bei Altmünster. In der Wildtierstation werden aber längst nicht mehr nur Igel versorgt, sondern mittlerweile auch Eichhörnchen, Füchse, Rehe, Siebenschläfer und sogar Greifvögel. Die verwaisten, verletzten oder kranken Wildtiere werden rund um die Uhr liebevoll gepflegt, bis sie gesund und kräftig genug sind, um ihre Streifzüge in der freien Wildbahn wieder fortzusetzen.

Die Versorgung von Wildtieren erfordert nicht nur viel Know-how, sondern insbesondere auch viel Energie und Durchhaltevermögen, aber auch sehr viel Geld. Als Tierschutzverein ist der Igelhof Aurachtal auf Spenden angewiesen, denn Medizin, Futter und Tierarztbesuche für die vielen Fund- und Pflegetiere sind sehr teuer und als Privatpersonen langfristig nicht ohne Unterstützung finanzierbar.

Im Dezember sind wir auf Facebook zufällig über die Aktion „Tierischer Wunschzettel“ von der Wildtierstation Aurachtal gestolpert. Berührt von den bescheidenen Wünschen der Tiere haben wir uns entschlossen, diese tolle Institution mit Sachspenden zu unterstützen und den Pflegetieren einige ihrer Weihnachtswünsche zu erfüllen. Zahlreiche Säcke Rehfutter, viele Dosen Igelfutter sowie einige Kuschelhöhlen und Schlafhäuser für die Eichhörnchen und Siebenschläfer fanden auf diese Weise ihren Weg zur Wildtierstation, wo die Freude bei Familie Kaar und ihren Pfleglinge groß war. Auch wir waren unheimlich dankbar, dass wir im richtigen Moment auf diese großartige Aktion aufmerksam wurden und so nicht nur einen Beitrag dazu leisten können, dass die Wildtierstation in unserer Region aufrechterhalten werden kann, sondern auch den Nachhaltigkeitsgedanken dabei weitergetragen zu haben. Für unsere Artenvielfalt, die natürlichen Kreisläufe und eine nachhaltige Zukunft ist die Arbeit von Gabi und Gerhard Kaar nämlich unerlässlich.

gerettetes Eichhörnchen Baby

Jeder kann helfen!

Soziales Engagement im Unternehmen ist für uns also weder Imagestreichler noch notwendiges Übel, sondern viel mehr eine Herzensangelegenheit. Die Projekte helfen nämlich nicht nur den Unterstützten, sondern bewegen auch bei uns im Unternehmen unheimlich viel - sie stärken den Teamgeist, holen uns aus unserer Komfortzone und zeigen uns die Welt aus einem neuen Blickwinkel. Sie zeigen uns, dass Kleinigkeiten neue Perspektiven schaffen und Großes bewirken können. Bei Rein Natürlich haben wir uns daher zum Ziel gesetzt, immer mit offenen Augen durchs Leben zu gehen und zu versuchen, auch im Alltag immer wieder das Richtige zu tun. Um die Welt ein bisschen besser zu machen, sind es nicht immer nur die großen Schritte, die zählen. Mit kleinen Gesten oder sogar nur damit seine Stimme zu nutzen, um andere auf Missstände aufmerksam zu machen, ist der erste Schritt schon getan. So kann jeder helfen - auch du!